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Netzwerke

Leonardo da Vinci-Netzwerke fördern eine bessere Zusammenarbeit zwischen Akteuren der beruflichen Bildung, Unternehmen, Wirtschaftszweigen, Sozialpartnern und Bildungsorganisationen auf sektoraler Basis.

Ziel

Leonardo da Vinci-Netzwerke stärken Qualität und europäische Dimension in der Berufsbildung und machen Aktivitäten und Angelegenheiten des öffentlichen Interesses besser sichtbar.

Aufgaben

  • Sammeln, Ordnen und Weiterentwickeln von europäischem Fachwissen und innovativen Ansätzen
  • Bessere Analyse und Prognose hinsichtlich Qualifikations- und Kompetenzbedarf
  • Verbreitung von über das Netz und über Projekte gewonnenen Ergebnissen in Fachkreisen innerhalb der Europäischen Union

Europäische Prioritäten

  • ECVET-Netze

Entwicklung von Netzen relevanter Interessensvertreter. Vorrang haben neben den Sektoren, die schon an ECVET-Pilotprojekten teilnehmen, die Sektoren: 

    • Herstellung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen
    • Internationaler Handel
    • Verarbeitendes Gewerbe, speziell chemische Industrie
    • Finanz und Versicherungsdienstleistungen 
    • Verkehr und Logistik
    • Baugewerbe
    • Gastgewerbe, Beherbergung
    • Kunst, Unterhaltung und Erholung

  • Netze der Interessensvertreter

    • Gute und richtungsweisende Berufsbildungspraxis in verschiedenen Sektoren soll ermittelt, klassifiziert und verbreitet werden.
    • Mehr Zusammenarbeit von Berufsbildungseinrichtungen und Wirtschaft im Einklang mit der Initiative „Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen“

Antrag

Antragsrunde 2010
Antragstermin 26. Februar 2010
Antragsstelle Exekutivagentur der Europäischen Kommission
Projektbeginn 1. Oktober 2010
Projektdauer 12-36 Monate
Mindestanzahl Partnerländer Mindestens fünf Einrichtungen aus mindestens fünf teilnahmeberechtigten Ländern, darunter mindestens ein EU-Mitgliedsland

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Teilnahme

  • Berufsbildende Schulen und Einrichtungen
  • Unternehmen
  • Sozialpartner
  • Organisationen der Berufsbildung auf lokaler, regionaler, nationaler oder sektoraler Ebene
  • Einrichtungen, die zu Berufsbildung informieren und beraten
  • Forschungszentren
  • Hochschulen können teilnehmen — die Projektergebnisse dürfen sich jedoch nicht ausschließlich auf Personen in tertiärer beruflicher Bildung beziehen


Achtung: Ab 2010 steht diese Aktion auch Partnerorganisationen aus Ländern offen, die nicht am Programm für lebenslanges Lernen teilnehmen. Sie können jedoch nicht Koordinator sein. Nähere Informationen dazu finden Sie in Abschnitt 1C des Leitfadens für Antragsteller und auf der Webseite der Exekutivagentur der Europäischen Kommission.

 

Förderung

Gefördert werden bis zu 75 Prozent der Gesamtkosten und höchstens 200.000,- Euro pro Jahr.