Workshops
Workshops ermöglichen eine interaktive, innovative und multinationale Lernerfahrung. Durch partizipative Lernformen wie Diskussionsrunden, Lesezirkeln, Lernwerkstätten oder anderen Foren lernen die Teilnehmenden mit- und voneinander. Zu einem Grundtvig-Workshop kommen mindestens zehn lernende Erwachsene aus drei bis vier verschiedenen europäischen Ländern zusammen.
Achtung: Grundtvig Workshops sind keine Weiterbildungsmaßnahmen für Personal oder Expert/innen der Erwachsenenbildung, sondern stehen allen lernenden Erwachsenen offen. Es werden keine kulturtouristischen Aktivitäten gefördert.
Grundtvig Workshops, die Lernangebote für Personengruppen mit Benachteiligung anbieten, erhalten 15 Bonuspunkte.
Grundtvig Workshops sollen Lernangebote für benachteiligte Personengruppen stellen.
Zu benachteiligten Personengruppen zählen:
- Personen mit besonderen Bedürfnissen (z.B. körperliche oder geistige Behinderung, Personen mit Lernschwierigkeiten)
- Personen, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind (z. B. Arbeitssuchende; Personen ohne Bildungsabschluss, Schulabbrecher/innen etc)
- Personen die einen eingeschränkten Zugang zu Bildungsmöglichkeiten haben
- Personen mit Migrationshintergrund
- Vertreter/innen von Minderheiten
Ziel
Das Interesse an europäischen Themen soll durch gemeinsames Lernen und Austausch in kleineren Gruppen gefördert werden.
Antrag
| Antragsrunde 2012 | |
| Antragstermin | 21. Februar 2012 |
| Antragsstelle | Nationalagentur Lebenslanges Lernen |
| Projektbeginn | voraussichtlich 1. September 2012 |
| Projektdauer | 5 - 12 Tage |
Teilnahme
Einrichtungen und Organisationen, die Lernmöglichkeiten für Erwachsene, ob formaler, non-formaler oder informeller Natur, anbieten, können einen Workshop organisieren. Sie stellen einen Antrag bei der Nationalagentur.
Anzahl der Teilnehmer/innen
- 10 – 20 Teilnehmer/innen aus EU-Ländern
- Teilnehmer/innen aus Österreich sind möglich, können aber nicht abgerechnet werden.
- Es dürfen höchstens ein Drittel der Teilnehmenden aus einem Land kommen.
Förderung
Die Workshop-Organisatoren erhalten eine Förderung für die Vorbereitung, Durchführung und Organisation des Workshops. Abhängig von der Anzahl der Teilnehmenden erhalten die Organisatoren auch eine Förderung für die Reise- und Unterkunftskosten der Lernenden.
Nationale Prioritäten
Achtung: Für die Antragsrunde 2012 gelten folgende administrative Prioritäten für Workshops:
- Erwachsenenbildung muss die Kernaufgabe der Organisation sein und der pädagogische Vermittlungsaspekt muss im Vordergrund stehen.
- Kulturelle, Sport- und Freizeitangebote per se fallen nicht unter Erwachsenenbildung, außer sie werden methodisch/didaktisch/pädagogisch zur Wissensvermittlung eingesetzt.
15 Zusatzpunkte gibt es für:
- Workshops, welche auf benachteiligte erwachsene Lernende thematisch oder zielgruppenorientiert fokussieren.



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