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ECTS- und DS-Label Trainingstage 2011

In der Programmperiode Lebenslanges Lernen bis 2013 ruft die Europäische Kommission jährlich zur Bewerbung um das ECTS und/oder Diploma Supplement Label auf.

Da die Trainingstage in der letzten Antragsrunde auf reges Interesse stießen, hat die Nationalagentur Lebenslanges Lernen in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bologna Expertinnen Team wieder drei Veranstaltungen zum ECTS/DS Label im Hinblick auf die kommende Antragsrunde 2011 organisiert.

Die Seminare richteten sich an Vizerektoren/innen, Vertreter/innen der Studienkommission sowie der Lehrplanentwicklung, an Bologna Koordinatoren/innen und Mitarbeiter/innen der Internationalen Büros sowie der Prüfungsreferate.

An drei Nachmittagen haben jeweils die Bologna Expertinnen zum Bewerbungsverfahren beraten:

Welche Bedeutung haben das europäische ECTS- und das Diploma Supplement-Label?
Was ist bei der Bewerbung zu beachten?
Welche Erfahrungen haben Labelholder gemacht?

Harald Edlinger (Universität Wien) und Regine Bolter (Fachhochschule Vorarlberg) haben das Training mit ihren Erfahrungsberichten begleitet. Die Europäische Kommission hat die beiden österreichischen Hochschulen 2010 mit dem Diploma Supplement Label ausgezeichnet.

Anhand von praktischen Beispielen und Empfehlungen wurden die Schritte der Antragstellung gemeinsam erarbeitet.

Das Label bedeutet eine Qualitätsauszeichnung für eine Hochschule. Die Zusage beziehungsweise die Befürwortung und Unterstützung des Rektorats oder der Geschäftsleitung einer Hochschule sind dafür sehr wichtig. Bei der Vorbereitung auf das Label handelt es sich um einen internen Prozess, bei dem verschiedene Abteilungen involviert sind und zusammenarbeiten.

Insgesamt haben an den drei Veranstaltungsorten in Graz, Salzburg und Wien 66 Personen von insgesamt 41 Institutionen teilgenommen.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 
Bei weiteren Fragen steht Ihnen das Team der Bologna Expertinnen sowie der Nationalagentur Lebenslanges Lernen gerne zur Verfügung.
 

Empfehlung der Expertinnen zu DS:

  • die Präambel auf das DS zu setzen (verpflichtend), einzige Nachsicht seitens Europäischer Kommission: “Minimal variations in the wording are acceptable as long as there is no change to the meaning"
  • die Beschreibung des Hochschulsystems an der Hochschule regelmäßig zu archivieren, da das System dynamisch ist und das BMWF immer die aktuelle Version veröffentlicht. Daher reicht es nicht, einen Link zur Beschreibung des Hochschulsystems beim BMWF anzuführen, da für jedes Diploma Supplement jenes Hochschulsystem (engl. & dt.) zur Zeit der Graduierung des Studierenden vorhanden sein muss.

 Empfehlung der Expertinnen zu Transcript of Records:

  • Originaltitel der Lehrveranstaltungen vom Ausland anführen
  • oder Lehrveranstaltungen Ausland anerkannt für Lehrveranstaltungen Inland
  • für nicht anerkannte Leistungen vom Ausland kann/sollte man das ToR von der Gasthochschule beilegen, da dort alle erbrachten Leistungen (additional credits) angeführt sind (z.B. Sprachkurs, Erasmus Intensivprogramm, freiwillige Praktika etc.)
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