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Die OeAD-GmbH unterstützt den Bologna-Prozess und den Europäischen Hochschulraum

Die OeAD GmbH unterstützt die Verankerung der Bologna-Ziele in der österreichischen Hochschullandschaft. Das Bologna-Team der OeAD GmbH versteht sich als übergreifende und unabhängige Beratungs- und Informationsstelle für den gesamten österreichischen Hochschulbereich sowie für die nationalen Bologna Expert/innen. Sie dient als praxisnahe Anlaufstelle für Fragen, Anliegen und Vorschläge zum Thema Bologna und Europäischer Hochschulraum. Ein zentrales Anliegen besteht darin, sektorenübergreifend an einem gemeinsamen Verständnis der Bologna-Ziele zu arbeiten und dadurch den Hochschulstandort Österreich zu stärken.

Laufend aktuelle Studien, Publikationen und News rund um die Bologna-Ziele finden Sie ab sofort auf facebook.

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Der Bologna Prozess und der Europäische Hochschulraum

Im Juni 1999 unterzeichnen 29 europäische Staaten (mittlerweile sind es 47) die Bologna-Erklärung, ein auf Freiwilligkeit basierendes Übereinkommen zur Schaffung eines europäischen Hochschulraums. In Bologna und bei den nachfolgenden Konferenzen in Prag (2001), Berlin (2003), Bergen (2005), London (2007), Leuven/Louvain-la-Neuve (2009) und Bukarest (2012) wurden im jeweils verabschiedeten Kom­mu­ni­qué folgende grundsätzlichen Ziele und Schwerpunkte zur Umsetzung festgelegt:

  • Einführung eines Systems leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse (Diploma Supplement)
  • Schaffung eines dreistufigen Studiensystems (Bachelor – Master – PhD)
  • Einführung eines Leistungspunktesystems nach dem ECTS-Modell (European Credit Transfer System)
  • Förderung größtmöglicher Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Forschenden sowie von wissenschaftlichem/künstlerischen Personal
  • Förderung der europäischen Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung
  • Förderung der europäischen Dimension im Hochschulbereich
  • Lebenslanges Lernen
  • Erhöhung der Attraktivität des europäischen Hochschulraumes
  • Die soziale Dimension der Hochschulbildung
  • Joint Degrees
  • Nationale Qualifikationsrahmen aufbauend auf dem Europäischen Qualifikationsrahmen
  • Doktoratsprogramme/PhD
  • Beschäftigungsfähigkeit von Hochschulabsolvent/innen und Jungforscher/innen.

In Leuven/Louvain-la-Neuve wurde die Fortsetzung des Bologna-Prozesses bis 2020 mit dem Ziel der vollständigen Umsetzung der oben genannten Ziele diskutiert. Für die zweite Dekade verständigte man sich auf folgende Schwerpunkte: Studienarchitektur (Bachelor - Master - Doktorat/PhD), Qualitätssicherung, Anerkennung (Recognition), Beschäftigungsfähigkeit (Employability) und Relevanz der Abschlüsse am Arbeitsmarkt, Stärkung der sozialen Dimension (Social Dimension), Lebenslanges Lernen, internationale Kooperationen und bis 2020 20% der Graduierten im Europäischen Hochschulraum mit studienrelevanten Auslandsaufenthalt (Mobility).

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